Nuwara Eliya

Die Stadt des Lichts ist zweifellos Nuwara Eliya – oder auch Klein-England genannt. Die Region ist berühmt für ihren Ceylon-Tee, dessen Geschmack einfach unverwechselbar ist. Das und noch viel mehr sind Charakteristika für die Kleinstadt, die von allen Städten in Sri Lanka die höchstgelegene ist. Schon die Anfahrt ist schaurig schön – Muss man doch einen Höhenunterschied von stolzen 1500 sowie einen Pass von 2100 Metern überwinden. Nur so gelangt man in das schöne Hochtal von Nuwara Eliya. 

Anreise

Auf der Panoramafahrt ziehen Sie an saftig grünen Teeplantagen, malerischen Wasserfällen und an einer schwindelerregenden Gebirgslandschaft vorbei. Es gibt nur eine einzige Bergstation, die sich am Fuße des Berges Pidurutalaga befindet. Dies ist Sri Lankas höchster Berg. Wenn Sie von hier aus nach Colombo fahren möchten, können Sie auch einen anderen Weg, und zwar den über Kandy, fahren, der allerdings noch etwas abenteuerlicher ist. Daher empfehlen wir diesen Pfad ausschließlich Abenteuerreisenden, die eine unvergessliche Trekkingtour abseits der ausgetretenen Pfade machen möchten. Auch gen Süden und Osten gibt es befahrbare Straßen, von denen man eine hervorragende Aussicht auf die stille Bergwelt hat. 

Ein wenig Geschichte und die Erbauung der Sehenswürdigkeiten

Was das Besondere an Nuwara Eliya ist? Auf alle Fälle die Tatsache, dass hier die indische und die britische Kultur aufeinander treffen. Die Inder kamen bzw. kommen immer noch nach Nuwara Eliya, weil das Tal und die umliegende Region dem hinduistischen Glauben zufolge als heiliges Land gelten. Dass dieser Teil der Insel erst so spät von Menschen aufgesucht wurde, liegt höchstwahrscheinlich daran. Als aber dann die Briten kamen, wurde die Region im Zuge der Kolonialisierung immer weiter erschlossen. Doch warum kamen so viele Briten hierher? Die Motivation ist vorwiegend folgende: Einerseits war das angenehm milde Klima für viele Engländer ausschlaggebend, und zwar besonders in der Monsunzeit, in der sie dem schwülen Wetter in den Küstenregionen entfliehen konnten.Andererseits waren die klimatischen Gegebenheiten ideal, um Obst und Gemüse anzubauen. So konnte man auch die in der Heimat beliebten Äpfel anbauen. Traumhafte Felder und Vorgärten, in denen die Menschen auch Kartoffeln und Kohl anbauten, prägten die sattgrüne Landschaft. Sir Samuel Baker ist als Gründer der Stadt bekannt, der jedoch auch schwierige Zeiten mitmachen musste. Denn nicht von Anfang an waren die Felder so fruchtbar. Ein gewisses Entertainment musste auch organisiert werden, da größtenteils wichtige Kolonialherren nach Nuwara Eliya kamen. Es wurde ein Golfplatz gebaut sowie das Hippodrom errichtet, in dem regelmäßig Pferderennen stattfanden. Zudem wurden zahlreiche Fachwerkhäuser errichtet – ein wirklich groteskes, aber schönes Bild. Auf diese etwas zurückhaltende europäische Lebensart trifft die lebendige Mentalität der Inder, die damals ebenfalls das Land besiedelten. Verstopfte Straßen, außergewöhnliche Gerüche und Gewürze und lautes Gerede haben den früheren Rückzugsort der britischen Oberschicht sichtlich aufgemischt. Herausgekommen ist eine bunte, quirlige Stadt

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