Sigiriya Felsen

Der Sigiriya Felsen ist wohl einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas! Er liegt im Herzen der Insel und fällt schon von weitem durch seine Größe ins Auge. Der Monolith erzählt eine jahrhundertealte Geschichte und beherbergt die Denkmäler der königlichen Vergangenheit. Sie erleben ein Zusammenspiel aus bunter Vegetation, schönen Malereien, der ehemaligen Königsresidenz und einer einzigartigen Stimmung. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg auf den über 200m hohen Felsen, werden Sie von einem packenden Anblick in die Weite des Inselstaates belohnt. Mit Sicherheit ist dieser Ausflug einer der Highlights Ihrer Sri Lanka Rundreise! 

Lage & Anreise

Der Sigiriya Felsen liegt im Herzen der Insel und befindet sich zwischen den beiden Städten Dambulla und Habarana. Wer gerne auf eine besondere Art anreisen möchte, sollte auf einen landestypischen Zug oder einen Bus zurückgreifen. Von den größeren Städten aus fahren die Busse regelmäßig zum hohen Sigiriya Felsen. Viele Touristen nutzen dieses günstige Fortbewegungsmittel, um an ihr Ziel zu gelangen. So kann man während der Fahrt mit Gleichgesinnten über seine Erfahrungen sprechen und nützliche Tipps austauschen. Ebenfalls beliebt ist das Reisen in einem landestypischen Zug. Für die Anreise empfiehlt sich von Colombo in Richtung Polonnaruwa zu fahren. Oft sitzen Sie zwischen Einheimischen und sehen die verstecken Seiten des Inselstaates. Am schnellsten sind Sie in Sigiriya, wenn Sie den Zug in Kandy verlassen und anschließend mit dem Bus weiter reisen. Zur Zeit gibt es keine direkte Zugverbindung nach Sigiriya. 

Beste Reisezeit

Der Sigiriya Felsen kann das ganze Jahr über besucht werden. Die Monate Januar, Februar und März sind jedoch am Besten geeignet, da in dieser Zeit nur eine geringe Niederschlagsmenge zu erwarten ist und die Temperaturen angenehm sind. Im April, Mai und Juni herrschen die wärmsten Temperaturen des Jahres. Besonders in der Zeit ist es empfehlenswert möglichst früh den anstrengenden Aufstieg zu starten. Mit der höchsten Niederschlagsmenge ist zum Ende des Jahres zu rechnen. Mit der richtigen Kleidung kann man aber auch zu dieser Jahreszeit den bekannten Monolithen besuchen.

Die beste Tageszeit, um den braunen Riesen zu bezwingen, ist morgens. Die Sonne steht noch tief und erleichtert den anstrengenden Aufstieg durch angenehme Temperaturen. Zu dieser Tageszeit sind nur wenige Touristen unterwegs und Sie können die Ruhe der Natur genießen.

Die lange Geschichte

In der Mitte des 5. Jahrhunderts wurde Sri Lanka von König Dhatusena regiert. Seine sichere Festung stand im königlichen Anuradhapura. Sein Sohn Kassapa ermordete seinen Vater, um seinen Platz als König einzunehmen. Aus Angst vor seinem Bruder, der rechtmäßige Thronfolger, erbaute Kassapa die sichere Festung hoch oben auf dem Monolithen und regierte von hier aus sein Königsreich. Zum Ende des 5. Jahrhunderts griff Moggallana seinen Bruder Kassapa an und stürzte ihn vom Thron. Er übernahm die Thronfolge und besiedelte erneut das königliche Exil in Anuradhapura. Die verlassene Festung auf dem Sigiriya Felsen wurde von einheimischen Menschen besiedelt und fortan als Meditationszentrum genutzt. 

Was erwartet mich am Sigiriya Felsen?

Schon von weitem kann man den gigantischen Felsen erkennen. Stolz hebt sich der Riese von seinem Umland ab, so als ob er nicht dahin gehört. Übersetzt trägt er den Namen „Löwenfelsen“. Schon am Fuße des Monolithen angelankt, lässt sich bereits erahnen, was hier einst für eine königliche Anlage entstanden ist. Noch heute sind die schützenden Wassergräben gefüllt und von der Natur bewuchert. Wilde Bäume und Sträucher ranken sich am Ufer entlang und in den Gräben wachsen wunderschöne Seerosen. Flinke Fische tummeln sich in dem Wasser und bunte Vögel schwirren umher. Man wird von einer idyllischen Stimmung in Empfang genommen. Auf dem Weg zum Felsen begegnen einem weitere Zeugen der Zeit: ein prachtvoller Lustgarten, die königlichen Bäder, der traumhafte Sommerpalast, ein üppiger Steingarten und die ehemalige Meditationshöhlen. Alles ist von grünem Moos bedeckt und spiegelt die Kraft der Natur wider. Nun endlich startet der anstrengende Aufstieg auf den Gipfel des Monolithen. Rund 1.200 Stufen muss man erklimmen, bevor man oben mit der ehemaligen Königsfestung und einem einmaligen Ausblick belohnt wird. Auf dem halben Weg erwarten Sie die Fresken der Wolkenmädchen. Wunderschöne Malereien verzieren die sonst kahlen Felswände. Die 22 Wolkenmädchen sind meist lebensgroße Bilder von Frauen, die ab den Oberkörper in Wolken verschwinden. Leider ist nicht bekannt, welche Frauen hier abgebildet sind. Weiter geht der Aufstieg. Die Treppen sind von Außen an den Felsen angebracht und bieten zum Teil einen schwindelerregenden Ausblick in die Tiefe. Als nächstes passieren Sie die Spiegelmauer, die den Zugang zur Festung versperrte. Noch heute glänzen die glatt polierten Kalksteine in der Sonne. Zwischen zwei riesigen Löwentatzen führen die letzten Stufen zu Ihrem Ziel. Oben auf dem Felsplateau erwartet Sie ein fantastischer Ausblick in die Ferne. Sie können in alle Himmelsrichtungen die grüne Vegetation der Insel betrachten: Wilder Dschungel und eine hügelige Bergkulisse, soweit das Auge reicht. Hier oben hatte König Kassapa seine Residenz. Dem einfachen Volk war es damals nicht erlaubt die prachtvolle Anlage zu betreten. Heute kann man nur noch die Überreste des Palastes betrachten, sich aber gut vorstellen, wie königlich es hier oben einmal war. Besonders gut ist der ehemalige Thron des Königs zu erkennen, genauso wie seine persönliche Badestätte. Schlendern Sie durch die Ruinen und versetzen Sie sich in eine andere Zeit. Viele Besucher und einheimische Mönche nehmen den steilen Weg auf sich, um den Gipfel zu besuchen. Seit 1982 steht der Sigiriya Felsen auf der Liste des UNSESCO Weltkulturerbes. Ein kleiner Tipp: Nehmen Sie genügend Trinkvorrat mit und denken Sie an eine Kopfbedeckung. Hoch oben auf dem Felsen wird es besonders in der Mittagssonne oft unerträglich heiß! Der Weg nach unten führt Sie zurück über die vielen Stufen. 

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